Effiziente Versorgung sichert Zukunft.Ernahrungstherapie - was bedeutet das?
Unter enteraler Ernährung versteht man die künstliche Ernährung eines Patienten, der aus verschiedenen Gründen nichts essen kann, darf oder will. Es handelt sich um eine Form der Ernährung, bei der bilanzierte Diäten über Sonden in den Magen-Darm-Trakt geleitet werden, im Gegensatz zur parenteralen Ernährung (über Infusionslösungen). Indikationen einer enteralen Ernährung sind beispielsweise Behinderungen der Nahrungspassage (Tumore, Operationen), Bewusstseinsstörungen (Traumata, Schlaganfall), Schluckstörungen, künstliche Beatmung und Anorexia nervosa. Bei parenteraler Ernährung handelt es sich um eine spezielle Form der künstlichen Ernährung, bei der die gesamte Nährstoff- und Energiezufuhr unter Umgehung des Verdauungstraktes erfolgt. Die Versorgung mit Nährstoffen erfolgt über die Blutbahn. Sie werden durch eine intravenöse Infusion verabreicht. Das Ziel der parenteralen Ernährung besteht vor allem darin, eine Mangelernährung bzw. eine negative Stoffwechselbilanz zu vermeiden. Die parenterale Ernährung ist immer dann indiziert, wenn eine orale bzw. enterale Ernährung nicht oder nur unzureichend möglich ist. Dies ist z. B. bei Resorptionsstörungen des Magen-Darm-Traktes, akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung, bei stark konsumierenden Tumoren oder Darmlähmung der Fall.
Unsere fachkompetenten SIEWA-Außendienstmitarbeiter kennen die Bedürfnisse der Betroffenen genau. Dank einer fundierten Ausbildung und langjähriger Berufserfahrung stehen sie Ihnen in allen Bereichen der enteralen und parenteralen Ernährung zur Verfügung.
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