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Circa vier bis fünf Millionen Menschen sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen. Der Gedanke an Inkontinenz ist eine erhebliche Belastung für die betroffenen Menschen und noch immer ein Tabuthema. Die Angst, dass man sich nicht mehr wie gewohnt bewegen kann, dass man unsauber ist und dass man riecht, ist groß. Inkontinenz wird als „Rückschritt zum Kindsein“ angesehen. Scham- und Minderwertigkeitsgefühle treten auf sowie Ekel, Aggression und Schuldgefühle. Hier helfen nur Informationen über das Leben mit der Inkontinenz und ein fachkompetenter Ansprechpartner.
Kann ich schwimmen gehen? Spezielle Badehosen und auch andere Produkte, wie zum Beispiel Tampons, bieten hier verschiedene Möglichkeiten.
Worauf muss ich beim Verreisen achten? Wichtig ist, dass Sie stets genügend Versorgungsmaterialien mitnehmen. Hier muss individuell entschieden werden, wie und was genau benötigt wird. Entscheidend hierfür ist natürlich auch die Dauer der Reise. Zusätzlich können Sie sich bei Ihrer Herstellerfirma erkundigen, ob es in Ihrem Urlaubsland die nötigen Produkte gibt, so dass eine garantierte Versorgung gewährleistet ist.
Gibt es Übungen, die der Inkontinenz entgegenwirken? Beckenbodenübungen sind auf jeden Fall bei der Stressinkontinenz angebracht, hilfreich auch bei einer Prostata-Operation. Hierzu gibt es viele hilfreiche und unterstützende Informationsmaterialen. Sprechen Sie unsere Kontinenztherapeuten an!
Worauf muss ich bei der Kleidung achten? Wählen Sie vor allem Kleidung, die bequem sitzt und nicht zu eng am Körper anliegt. Bei Vorlagen sollten Sie Fixierhosen verwenden.
Kann ich etwas gegen die Geruchsbildung tun? Verwenden Sie Markenvorlagen und Markenprodukte, die mit einem Geruchsbinder ausgerüstet sind. Diese können Gerüchen entgegenwirken. Zusätzlich hilft ein frühzeitiger Wechsel der Produkte.
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