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Eine Vorsorge im Bereich der Harninkontinenz und der Stuhlinkontinenz kann sich aus verschiedenen Punkten zusammensetzen. Eine gesunde Lebensführung steht hier an erster Stelle. Diese beinhaltet eine gesunde, ausgewogene Ernährung und sportliche Aktivitäten. Entsprechende Ernährung, ohne viele Fette und Süßigkeiten, führt zu einer guten Verdauung und verhindert Faktoren, die zu einer Stuhlinkontinenz – z. B. durch Verstopfung – führen können. Sportliche Aktivitäten helfen, das Körpergewicht im Normbereich zu halten, und schaffen zudem ein gutes Körperbewusstsein. Besonders wichtig ist die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur zur Vorbeugung von Harninkontinenz. Betroffen sind hier nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge Menschen, die in einem sitzenden Beruf tätig sind. Eine weitere stark betroffene Gruppe sind Frauen mit Kindern, die bedingt durch Schwangerschaft und vaginale Entbindung eine hohe Belastung des Beckenbodens erfahren haben. Entsprechende Rückbildungsgymnastik nach einer Geburt und vorbeugende Maßnahmen sind somit unbedingt erforderlich.
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