Ein künstlicher Dünndarmausgang kann zum Beispiel bei familiärer Polyposis notwendig sein, also wenn der Dickdarm operativ entfernt wurde. Diese Form der Erkrankung ist meist erblich. Bei ihr bilden sich im Dickdarm zahlreiche Polypen, die entarten können und sich zu bösartigen Tumoren entwickeln. Hierbei wird, oftmals auch schon vor den Anzeichen einer solchen Entwicklung – prophylaktisch –, meist der gesamte Dickdarm entfernt. Weitere Auslöser sind Erkrankungen mit chronisch entzündlichem Verlauf, wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa.
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