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Diabetischer Fuss 

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Als diabetisches Fußsyndrom werden Verletzungen und Schädigungen an den Füßen der Patienten mit einer diabetischen Grunderkrankung bezeichnet. Auslösend hierfür sind eine Polyneuropathie (ca. 45%), eine diabetische Angiopathie (ca. 25%) oder die Mischform (ca. 30%) aus beiden. Bei einer unzureichenden Behandlung treten Folgeschäden auf, die bis zur Amputation der gesamten Extremität führen können.

Kennzeichen der Neuropathie (Schädigung der peripheren Nerven):
 

  • Gerötete, warme, trockene, z.T. rissige Haut mit tiefen Rhagaden
  • Verhornung (Keratosen) an der Fußsohle und/oder Hornhautschwielen an druckexponierten Stellen, evtl. Hühneraugenbildung oder Blasen
  • Fußverbreiterung, Gelenkschwellung, Krallenzehenbildung/Hammerzehe
  • Kribbeln, Taubheit, Kältegefühl an warmen Tagen
  • Unsicheres Gehen (Gefühl, wie auf Watte zu gehen)
  • Ruheschmerzen v.a. nachts; brennende Schmerzen, die sich bei Bewegung bessern
  • Kaum oder kein Schmerzempfinden bei Wunden/Läsionen
  • Kaum Temperaturempfinden oder kein Gefühl mehr in den Füßen
Kennzeichen der Angiopathie (Gefäßschädigungen):  
  • Dünne, blasse oder bläuliche Haut
  • Kalte Füße
  • Schmerzen beim Gehen, Wadenkrämpfe, Besserung beim Stehenbleiben (Schaufensterkrankheit: Claudicatio intermittens)
  • Ruheschmerz im Liegen, Besserung durch Heraushängen der Füße aus dem Bett (Druckentlastung)
  • Normales Schmerz-, Berührungs- und Temperaturempfinden
  • Schmerzhafte Druckstellen, Wunden, Läsionen hauptsächlich an den Enden der äußeren Extremitäten (z.B. Zehen)

Verschiedene Faktoren sollten bei einem diabetischen Fuß Beachtung finden.

 



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